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Mutter und egoistische Altruistin!

 

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Seit ich Mutter bin habe ich das Gefühl in eine andere Welt gerutscht zu sein. Niemand hat mir gesagt, dass das Mutterdasein so viel verändert… oder hatte mir doch jemand etwas gesagt und ich habe es nicht hören wollen?

Könnte sein. Tatsache ist, dass ich mein Leben vor unseren Kindern als trivial, ruhig und vollkommen entspannt in Erinnerung habe. Ich kann mich aber auch an meine Zeitprobleme und Stressmomente als Kinderlose erinnern. Und dieser Satz meines früheren Ichs: „Ohne 9 Stunden Schlaf bin ich zu nichts zu gebrauchen“. Jedes Mal, wenn ich mich zitiere, muss ich nun loslachen!

In meiner Metamorphose vom kinderlosen Ich zur liebenden Mutter meiner Töchter war das Schwierigste die Wendung vom egozentrierten Ich oder dem „Bauchnabel der Welt“ zur liebevollen Fürsorgerin für die ganze Familie.

Es dauerte ungefähr 4 Monate bis ich mich in dieser neuen Mutterrolle entspannen konnte. Danach musste mein altes egozentriertes Ich einen Platz in diesem neuen Familienleben finden. Ich glaube, als Mutter muss man sich immer wieder Platz schaffen. Es ist wie in einer Liebesbeziehung: In unserem Alltag, wenn wir nicht aufmerksam sind, verlieren wir die Verführung. Meiner Meinung nach, verlieren die Mütter sich selbst, wenn sie nicht ihren eigenen Freiraum und Freizeit fordern. Wir tragen selbst einen großen Anteil für die Dominanz der Mutterrolle über unser egozentriertes Ich. Dieses Opfern des Ichs bestärkt uns in dem Gefühl unseren Kindern alles zu geben. Diese Gefühle gekoppelt mit dem Glauben, die Bedürfnisse unserer Kinder seien wichtiger als unsere eigenen, führen oft zur Überforderung der Mutter.

Hier geht es um die Vereinbarkeit unseres Ichs mit unserer Mutterrolle.

Es ist nicht nur wichtig für uns, sondern auch für unsere Umwelt und vor allem für unsere Kinder selbst. Wenn wir nur als Mutter existieren, ist unsere Zufriedenheit und unser Glück Mutterglück. Das heißt unsere Kinder sind mit einbezogen in unser Glück und können sich als verantwortlich für unser Glück erleben. Wenn man auch andere Quellen der Zufriedenheit als die Familie hat, entlastet man seine Kinder von der Verantwortung für das Mutterglück. Alle Familienmitglieder sind freier ihren eigenen Bedürfnissen nachzugehen und nicht gezwungen im Sinne des Familienglücks zu handeln.

Der Weg zum eigenen Glück ist nicht trennbar von Introspektion.

Sich selbst zu verstehen ist eine Voraussetzung, wenn man ein glückliches Leben führen möchte. Und das erfordert Zeit. Diese Zeit müssen wir uns nehmen und organisieren. Ich weiß wie kompliziert es als Mutter ist Zeit für sich zu haben. Dennoch kann man vielleicht mit kleinen Zielen beginnen: Mit 15 Minuten am Tag in denen wir eine Auszeit vom Digitalgerät nehmen, nur mit uns selbst und dem Ziel uns etwas Gutes zu tun, sei es mit einem leckeren Tee oder Kaffee, ein Stück Schokolade ,einem kurzen Bad oder einfach sich kurz in die Sonne zu setzen… egal was, Hauptsache ein kleiner Moment Entspannung und/oder Genuss.

Ich glaube, das ist der Weg zur Ausgeglichenheit und es entfernt uns vom Burnout. Wir Mütter müssen mehr an uns denken! Unsere Kinder werden auch davon profitieren, indem wir ihnen zeigen wie man seinen Weg zum Glück gehen kann.

Manchmal ist man eben egoistisch aus altruistischem Grunde!

Wenn es Ihnen unmöglich erscheint sich diese Auszeit zu schaffen, bin ich Ihnen mit Createur de temps gerne behilflich.

Artikel im Rahmen einer Blogparade von Magna Mater.

Und der letzte Artikel von Magna Mater, Werde zum Fels in der Brandung

 

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